Wind und Wolken

Foto: Michael Gaida via Pixabay (Windsack am Meer)

Wie entsteht eigentlich Wind?

Einfach gesagt ist Wind nichts anderes als Luft, die von einem Ort zum anderen wandert. Doch warum tut sie das überhaupt? Dahinter stecken gewaltige Kräfte der Physik und unsere Sonne.

Druckunterschiede

Wind entsteht, wenn der Luftdruck zwischen zwei Orten variiert. Luft strömt immer vom hohen Druckgebiet zum niedrigen Druckgebiet. Das, was wir als Wind spüren, ist der Versuch der Natur, diesen Unterschied auszugleichen.

Die Sonne als Motor

Die Sonnenwärme erwärmt die Erde ungleichmäßig. Da warme Luft leichter ist als kühle, steigt sie auf. In das so entstehende "Vakuum" strömt kühle Luft nach – dieser Prozess erzeugt thermische Luftströmungen.

Die Corioliskraft

Wäre die Erde starr, würde der Wind direkt vom Hoch zum Tief wehen. Doch die Erddrehung lenkt Luftmassen ab: Auf der Nordhalbkugel nach rechts, auf der Südhalbkugel nach links. So entstehen die typischen Wirbel um Hoch- und Tiefdruckgebiete.

Einflussfaktoren

Die Windgeschwindigkeit und -richtung hängen von vielen Faktoren ab. Küstenwinde entstehen etwa durch Temperaturunterschiede zwischen Land und Wasser. Aber auch Berge (Topographie) leiten Winde um oder verstärken sie. Wind beeinflusst fast alles: Die Landwirtschaft, die Luftfahrt und natürlich unser tägliches Wetterempfinden.

Wind live erleben

Sieh dir an, wie die Theorie in der Praxis aussieht. Unsere Modellkarten zeigen dir die aktuellen Strömungen über Deutschland.

Windprognose (ICON-D2)