Niederschlag Liter pro m²
0,1 1 5 10 20 30 50 100 150

Was zeigt die Regensumme 12h?

Die 12-Stunden-Regensumme ist die umfassendste Ansicht: Sie kumuliert alle Radarmessungen eines halben Tages und macht sichtbar, wo sich Niederschlag über Stunden hinweg aufgestaut hat.

Gerade nach intensiven Wetterlagen – Vb-Tiefs, Dauerregen, Unwetterserien – zeigt diese Ansicht schonungslos, welche Regionen besonders betroffen waren. Für die Einschätzung von Überflutungsrisiken und Bodensättigung ist sie unverzichtbar.

Wann ist die 12h-Ansicht die richtige Wahl?

Die 12-Stunden-Ansicht sollte immer dann herangezogen werden, wenn anhaltender Regen oder ein Unwetterereignis bewertet werden soll. Typische Werte bei Dauerregen liegen zwischen 20 und 60 mm – bei extremen Lagen auch weit darüber. Die Karte eignet sich hervorragend zur Einschätzung von Hochwassergefahr, Bodensättigung oder zur Nachbesprechung eines Unwetters.

Typische Niederschlagsmengen (12h)

Bei Dauerregen fallen in 12 Stunden typisch 20–50 mm. Schwere Unwetter oder Vb-Tiefs können 80–150 mm und mehr erreichen. Kräftige Schauer über einem einzelnen Ort hinterlassen auch in der 12h-Ansicht deutliche Flecken.

FarbeAbBeschreibung
0,1 mmKaum Niederschlag
1 mmSehr leichter Regen
5 mmLeichter Regen
10 mmMäßiger Regen
20 mmStarker Regen
30 mmSehr starker Regen
50 mmHeftiger Regen
100 mmExtremer Niederschlag
150 mmKatastrophaler Regen

Genauigkeit der 12h-Radarmessung

Über 12 Stunden liefert das Radar ein sehr stabiles Bild. Lokale Messabweichungen fallen kaum ins Gewicht. In alpinen Lagen und tief eingeschnittenen Tälern können Radarschatten die Gesamtmengen dennoch systematisch unterschätzen – hier empfehlen sich Pegelstände und Stationsdaten als Ergänzung.

Wo kommen die Daten her?

Die Regensummendaten basieren auf denselben Radarmessungen wie das Live-Regenradar. Alle 5 Minuten wird ein neues Radarbild erzeugt – die 12h-Summe kumuliert diese Bilder fortlaufend.