Sturzfluten
Akkumulierter Niederschlag der letzten 60 Minuten — Gebiete mit akutem Überflutungsrisiko auf einen Blick.
Starkregenstufen
Der Niederschlag der letzten 60 Minuten wird in drei Intensitätsstufen eingeteilt. Maßgeblich ist die akkumulierte Regenmenge je Rasterpunkt — nicht die aktuelle Regenrate.
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Häufige Fragen zu Sturzfluten
Was zeigt die Sturzflut-Karte?
Die Karte zeigt den akkumulierten Niederschlag der letzten 60 Minuten aus den WN-Radar-Frames des DWD. Für jeden Rasterpunkt wird die Regenmenge über alle verfügbaren 5-Minuten-Messungen im Zeitfenster summiert. So werden Gebiete sichtbar, in denen in kurzer Zeit besonders viel Regen gefallen ist – unabhängig davon, ob es dort gerade noch regnet.
Ab wie viel Regen entsteht eine Sturzflut?
Als kritische Schwelle gilt meist 25–40 mm Regen innerhalb von 60 Minuten. Ab 25 mm/h können Keller und Tiefgaragen überfluten und Bäche schnell anschwellen. Ab 40 mm/h besteht akutes Sturzflutrisiko – Straßen werden zu Flüssen, Unterführungen sind lebensgefährlich. Die genaue Schwelle hängt stark vom Boden, der Bebauung und den Vorfeuchten ab.
Wie aktuell sind die Daten?
Die Daten basieren auf den WN-Radar-Messungen des DWD und werden alle 5 Minuten aktualisiert. Der Lookback-Zeitraum beträgt bis zu 60 Minuten in der Vergangenheit. Über den Schieberegler kann der Zeitverlauf der letzten Stunde abgespielt werden.
Was ist der Unterschied zwischen Starkregen und Sturzflut?
Starkregen bezeichnet das meteorologische Ereignis (kurzer, intensiver Regen). Eine Sturzflut ist die Konsequenz: das schnelle, unkontrollierte Abfließen großer Wassermengen, das zu Überflutungen führt. Nicht jeder Starkregen löst eine Sturzflut aus – entscheidend sind Bodenbeschaffenheit, Versiegelungsgrad und lokale Topografie.
