DWD WarnMOS
Warntrend
Wahrscheinlichkeit für Tauwetter in Rheinland-Pfalz und Saarland — stündlich neu berechnet, bis zu 7 Tage im Voraus
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Was zeigt der Warntrend?
Die Karten zeigen keine vorhergesagten Werte wie Temperatur oder Regenmenge, sondern Wahrscheinlichkeiten in Prozent: Wie wahrscheinlich ist es, dass an einem Ort ein Warnkriterium des Deutschen Wetterdienstes erfüllt wird — etwa ein Gewitter, Sturmböen ab 65 km/h, Starkregen oder Glatteis? 30 % bedeuten: Bei vergleichbaren Wetterlagen tritt das Ereignis in etwa drei von zehn Fällen ein.
Jede Wahrscheinlichkeit gilt für einen Bezugszeitraum, der im Kartentitel steht (1, 6 oder 12 Stunden). Die Uhrzeit der Karte ist das Ende dieses Zeitraums: „Gewitter, 1 Std." um 15 Uhr meint ein Gewitter zwischen 14 und 15 Uhr. Bis 12 Stunden im Voraus gibt es stündliche Karten, danach alle drei Stunden.
Woher kommen die Daten?
Quelle ist WarnMOS des Deutschen Wetterdienstes. WarnMOS ist ein statistisches Verfahren (Model Output Statistics): Es verbindet die Wettermodelle ICON und IFS mit Beobachtungen, Blitzortung und Radar und ist an langjährigen Messreihen auf die Warnschwellen des DWD trainiert. Es wird jede Stunde neu gerechnet und reicht dann 24 Stunden weit; viermal am Tag reicht ein Lauf bis sieben Tage voraus. Das Gitter hat 1 km Auflösung über Deutschland.
Der Warntrend ist eine automatische Vorhersage und keine amtliche Warnung. Ob und wo gewarnt wird, entscheiden die Meteorologinnen und Meteorologen des DWD — die aktuellen Warnungen findest du unter Unwetterwarnungen.
